KNX Bussystem
Mehr Komfort, mehr Sicherheit, noch mehr Energieeinsparung: Die Nachfrage für Gebäudemanagementsysteme steigt kontinuierlich.
Ob im Einfamilienhaus oder im Bürokomplex: Die Anforderungen an Komfort und Einsatzbreite beim Management von Klimatisierung, Beleuchtung und Zugangskontrolle wächst. Gleichzeitig wird der effiziente Umgang mit Energie immer wichtiger. Ein höheres Maß an Komfort und Sicherheit bei gleichzeitig geringerem Energieverbrauch kann man aber nur durch intelligente Steuerung und Überwachung aller eingesetzten Produkte erreichen. Das impliziert allerdings auch mehr Verkabelung, die Sensoren und Regler mit den Steuerungs- und Überwachungszentralen verbindet. Diese Kabellasten führen zu höherem Planungs- und Installationsaufwand, höherem Brandrisiko und rapide steigenden Kosten.
Die Antwort: KNX – der weltweit einzige offene Standard für Haus- und Gebäudesystemtechnik
Um die Steuerungsinformationen an alle Komponenten der Gebäudeautomation weiterzuleiten, braucht man ein System, das die Probleme der Insellösungen umgeht: Es muss sicherstellen, dass alle Komponenten in einer gemeinsamen Sprache kommunizieren. Kurz gesagt, ein System wie der KNX Bus ist nötig, das unabhängig vom Hersteller und von der Anwendung arbeitet. Dieser Standard basiert auf mehr als 15 Jahren Erfahrung in diesem Markt, unter anderem mit den Vorgängersystemen von KNX: EIB, EHS und BatiBUS. Über das KNX Übertragungsmedium, mit dem alle Geräte verbunden sind (über verdrillte Zweidrahtleitung, Funk, 230V-Netz oder IP/Ethernet), ist es ihnen möglich, Informationen auszutauschen. Bus-Geräte können entweder Sensoren oder Aktoren sein, die für die Steuerung der Gebäudeautomation gebraucht werden, so zum Beispiel für: Beleuchtung, Beschattung / Jalousieanlagen, Sicherheitssysteme, Energiemanagement, Heizung, Lüftung und Klimatisierungm, Alarm- und Überwachungssysteme, Schnittstellen zu Wartung und zur Gebäudeüberwachung, Fernbedienung, Zählerwerterfassung, Audio- und Videosteuerungen, Haushaltsgeräte, etc. All diese Funktionen können durch ein einheitliches System gesteuert, überwacht und durch Alarme gesichert werden, ohne dass zusätzliche Steuerzentralen notwendig wären.
Überall, wo KNX im Einsatz ist, verschafft es Architekten, Planern, Installationsfirmen – und vor allem den Gebäudebesitzern und Gebäudenutzern – klare Vorteile.
- Geringe Betriebskosten, die zu beträchtlichen Energieeinsparungen führen
Beleuchtung und Heizung sind nur dann angeschaltet, wenn man sie braucht, was zum Beispiel durch Zeitprofile oder Präsenzmelder gesteuert wird. Das spart Energie und Geld. Zudem kann die Beleuchtung in Abhängigkeit von der Intensität des Tageslichtes automatisch gesteuert werden: So wird ein festgelegtes Minimum an Helligkeit an jedem Arbeitsplatz garantiert und der Energieverbrauch wird reduziert (nur wirklich benötigte Lichtquellen bleiben in Betrieb).
- Zeitersparnis
Alle vernetzten Geräte mit einem einzigen Bus zu verbinden spart erheblich Planungs- und Installationszeit. Eine einzige hersteller- und anwendungsunabhängige Engineering Tool Software (ETS), ermöglicht das Planen, die Installation und die Konfiguration aller KNX-zertifizierten Geräte und Systeme. Da das Werkzeug herstellerunabhängig ist, kann der Systemintegrator Produkte von verschiedenen Herstellern mit verschiedenen Kommunikationsmedien (Zweidrahtleitung, Funk, 230V-Netz oder IP/Ethernet) in einem System kombinieren.
- Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an zukünftige Entwicklungen
Eine KNX Installation kann leicht an neue Anwendungen angepasst werden und ist problemlos erweiterbar. Neue Komponenten kann man einfach an die bestehende Bus-Installation anschließen.

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